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BIOFA Holzlasur farblos, lösemittelfrei 1 l

BIOFA Holzlasur farblos, lösemittelfrei 1 l
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Verkaufseinheit: Dose 1 l
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Artikelnummer: 56752

wasserverdünnbare Holzlasur aus natürlichen Rohstoffen für eine beständige, seidenglänzende Oberfläche von Holz im Innenbereich, für alle Hölzer im Innenbereich, schmutz- und wasserabweisend, offenporig, hochelastisch, lösemittelfrei.

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Produktmerkmale
Die wasserverdünnbaren Holzlasuren enthalten natürliche Rohstoffe, mineralische UV-Schutzmittel und sind frei von organischen Lösemitteln. Sie bilden wetterbeständige, seidenglänzende Oberflächen, sind hochelastisch, wasserabweisend, diffusionsoffen und bedingt kratzfest. Sie erfüllen die Spielzeugnorm EN 71, Teil 3 und die DIN 53 160 Speichel- und Schweißechtheit. Geeignet für Hart- und Weichhölzer im Innenbereich wie Fenster, Türen, Holzverkleidungen, Fachwerk, etc. Nicht für Möbelinnenoberflächen und in Feuchträumen mit direkter Wasserbelastung einsetzen. Nicht für den Außenbereich geeignet.

Inhaltsstoffe:
Wasser, Leinöl, Ricinenöl, Safloröl, modifizierte pflanzliche Öle, Türkischrotöl, Diatomeenerde, Titandioxid, Zinkoxid, Fettsäure-Alkoholester, Cobaltbis(2-ethylhexanoat), Zirkoniumoktoat-Trockner, Polysaccarid

Vorbehandlung:
Die Untergründe müssen trocken, tragfähig und sauber sein. Gut haftende Altanstriche anschleifen und reinigen. Alte, lose Anstriche entfernen, Untergrund anschleifen und reinigen. Wo gefordert oder nötig wird mit handelsüblichem Bläuesperrgrund vorbehandelt. Gerbsäurehaltige Hölzer (z.B. Eiche) oder Tropenhölzer (z.B. Framire) vor der Erstbehandlung mit Terpentinersatz oder Spiritus gründlich abwaschen, über Nacht gut trocknen lassen und Zwischenschliff durchführen. Grundanstrich Holzlasur gründlich aufrühren und im Streich oder Spritzverfahren auftragen. Nur weiche, langhaarige, gesplisste Acryllack- bzw. Acryllasurpinsel (keine Naturfaserborsten) verwenden. Die Holzlasur dünn und gleichmäßig in Faserrichtung des Holzes auftragen und gut ausstreichen. Läufer und Nasen immer gleich vertreiben. Abgeschlossene Felder und Flächen immer zuerst komplett fertig streichen. Im Innenbereich kann der Holzlasur zur besseren Trocknung und Schleifbarkeit bis 10% Innengrundierung zugegeben werden. Nach Durchtrocknung des 1. Anstriches die Oberfläche mit feinem Sandpapier oder feinem Schleifpad ohne Kantenverletzung anschleifen und Schleifstaub gut entfernen. Die bunten Holzlasuren können in jedem beliebigen Verhältnis untereinander oder im Innenbereich mit farbloser Lasur gemischt werden.

Zwischen- und Schlussanstrich:
Im Innenbereich je nach Bedarf ein oder zwei weitere Anstriche durchführen. Bei Benetzungsproblemen der nächsten Beschichtung Oberfläche fein anschleifen und mit Spiritus abreiben. Wichtig: Vorversuch durchführen! Bei Verarbeitung und Trocknung für optimale Frischluftzirkulation sorgen! Nicht unter +12 °C, hoher Luftfeuchtigkeit oder Feuchtigkeitseinflüssen sowie bei direkter Sonneneinstrahlung an heißen Sommertagen verarbeiten. Gebinde mit gleichem Farbton aus unterschiedlichen Chargen vor der Verarbeitung mischen! Bei Streichpausen und nach Abschluss der Streicharbeiten Pinsel einweichen und vor erneutem Gebrauch gut auswaschen. Dauerelastische Dichtungsmassen (z.B. bei Fenstern) auf Verträglichkeit prüfen. Fenster und andere bewitterte maßhaltige Bauteile innen und außen dreimal beschichten.

Spritztechnische Verarbeitung:
Nur mit reinem Druckluftsystem und Becherpistole verarbeiten. Luftdruck ca. 3 bar, Düsendurchmesser mind. 1,7 mm. Die Holzlasur kann für den Innenbereich bis zu 30 % mit Wasser verdünnt werden.

Trocknung:
Der Anstrich ist nach 6-12 Std. staubtrocken, und nach 16-24 Std. schleif- und überstreichbar (+20°C und 50-55 % rel. Luftfeuchte). Trocknungsverzögerungen durch niedrige Temperaturen, hohe Luft- oder Untergrundfeuchte sowie auf gerbsäurehaltigen Hölzern und Tropenhölzern sind möglich.

Reinigung und Pflege der Oberflächen:
Die Lasuroberflächen nur mit lauwarmem Wasser und mildem verdünntem Reinigungsmittel reinigen. Scharfe Reiniger, Seifenlaugen, Salmiaklösungen sowie stark scheuernde Putz- und Reinigungsmittel und Geräte (Mikrofaser) sind unbedingt zu vermeiden. Wir empfehlen, bewitterte maßhaltige Bauteile wie Fenster, Türen, etc. ab dem 2. Jahr 1-2-mal jährlich nach einer Reinigung zu kontrollieren und kleinere Schäden sofort ausbessern. Notwendige Renovierungsanstriche nicht zu lange hinausschieben bevor Schäden wie Pilzbefall, Blasenbildung, Vergrauung, Abblättern, Rissbildung, etc. entstehen. Achtung! BIOFA Produkte sollen den baulichen Holzschutz abrunden. Da wir versuchen, möglichst ohne gesundheitsgefährdende Stoffe in unseren Produkten auszukommen, ist der bauliche Holzschutz bei der Planung und Ausführung stets zu berücksichtigen (DIN 68800-2(4). Neben der richtigen Konstruktion ist die richtige Auswahl der Holzart bzw. Qualität maßgebend (DIN EN 350-2 Dauerhaftigkeitsklassen und DIN 68364 Resistenzklassen unbedingt beachten). Wo der chemische Holzschutz unvermeidbar ist, DIN 68800 berücksichtigen. Produktdatenblatt bitte beachten.

Verbrauch:
Die Verbrauchsmenge ist stark von der Saugfähigkeit und Beschaffenheit des Untergrundes abhängig. Auf glattem, geschliffenem Holz ergeben sich folgende Durchschnittswerte: 1. Auftrag: 80-110 ml/m² bzw. 9-12 m²/l 2. Auftrag: 60- 80 ml/m² bzw. 12-16 m²/l 3. Auftrag: 55- 75 ml/m² bzw. 13-18 m²/l Bei sägerauem Holz kann der Verbrauch das 2-2,5 fache betragen!
Datenblätter
Zusatzinformation

Zusatzinformation

Gebinde/Mengeneinheit Dose
Füllmenge Nein
Einsatzbereich Nein
Hersteller Biofa
Lieferzeit 3-5 Tage
Verfügbarkeit Nein